Schweinegrippe

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Schweinegrippe Impfung

Inzwischen wurde die Impfung gegen die Schweinegrippe bzw. Mexiko Grippe freigegeben. Als erstes konnten sich nur Personen aus den Risikogruppen impfen lassen. Jetzt kann sich jeder impfen lassen, der einen Termin bei seinem Hausarzt bekommt.
Der Impfstoff wurde sehr schnell entwickelt, auch die Testphase war deutlich kürzer als üblich. Dies hat zu viel Kritik geführt, da viele Experten meinen, dass die Impfung nicht gut genug getestet wurde.
Der Impfstoff gegen die Influenza wird jedes Jahr erneuert, da sich die Grippe Viren schnell verändern. Es ist davon auszugehen, dass der Schweinegrippe-Virus sich ebenfalls verändern wird.

Es ist generell kein großes Problem einen neuen Impfstoff zu entwickeln. Allerdings braucht man recht lange um einen Impfstoff in großen Stückzahlen zu produzieren, dass dieser für einen Großteil oder sogar für die komplette Bevölkerung reicht.

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schweinegrippe-impfungUm die Impfung schnellst möglich für die komplette Bevölkerung verfügbar zu machen wurden so genannte Verstärker in dem Impfstoff verwendet. Diese Verstärker bewirken, dass das Immunsystem eine stärkere Reaktion auf die Impfung zeigt. Der Vorteil ist, dass man weniger Impfstoff für eine ausreichende Wirkung benötigt und dass die Impfung höchst wahrscheinlich auch dann noch wirksam ist, wenn sich Virus leicht verändert. Da die Impfverstärker nur wenig erprobt sind, gibt es hitzige Diskussionen über die aktuelle Impfung. Zudem wurde dem Impfstoff ein Konservierungsmittel beigesetzt das Quecksilber enthält. Dies ist laut einer Richtlinie der WHO zu vermeiden.

Ein echter Skandal war, dass für die Bundeswehr und für Politiker ein anderer Impfstoff verwendet wird, als für die Bevölkerung. Warum dies der Fall ist kann niemand so recht erklären. Es ist aber eine Tatsache, dass dieser Impfstoff keine Verstärker enthält und auch nicht das quecksilberhaltige Mittel.

Je nachdem wie schwer die Epidemie bzw. Pandemie dann ist, kann es dann auch passieren, dass es zu Pflicht-Impfungen gegen die Schweinegrippe kommen wird.

Es existiert ein Impfplan in den beschrieben wird wer sich wann impfen soll. Diesen Impfplan können Sie hier einsehen.

So wird der Grippe Impfstoff hergestellt:
Das Verfahren für einen Grippe Impfstoff ist immer der gleiche und eigentlich recht einfach.
Es wird ein vorhandener Erreger in Hühnereier injiziert. Diese werden dann einige Tage bebrütet.
Daraufhin vermehren sich die Erreger in den Eiern. Aus jedem Hühnerei werden dann ca. 5-7ml virushaltige Flüssigkeit entnommen.
Nach dem "ernten" des Erregers wird aus dieser Flüssigkeit ein Impfstoff hergestellt. Das größte Problem bei der Herstellung ist die große Stückzahl an benötigten Hühnereiern.
Da der Schweinegrippe Impfstoff in großen Stückzahlen hergestellt werden muss, benötigt man mehrere Millionen Eier.

Wirkung der Impfung:
Bei der Impfung wird der Impfperson eine sehr geringe Dosis an Erregern gespritzt. Diese Viren bleiben Lokal an der Stelle an die sie injiziert wurden. Der Körper bildet dann Antikörper gegen den Erreger und kann dann zukünftige Infektionen bekämpfen.

Nachrichten zu dem Thema Schweinegrippe Impfung:

13.08.2010 - Erst kam die Panik vor der Massenepidemie, dann die Ernüchterung: Die Schweinegrippe löste im früheren Jahr Furcht vor zahlreichen Grippe-Toten aus. Die Katastrophe blieb aus, nur ein Bruchteil der Bürger ließ sich impfen. nun entbrennt zwischen dem Land NRW und der Regierung die Diskussion darüber, wer den nicht verwendeten Impfstoff zahlen soll.

13.08.2010 - Sechs Millionen Deutsche haben sich gegen die Schweinegrippe impfen lassen. Profis befürchten, dass dies die Schlafkrankheit auslösen kann.

11.08.2010 - Millionen Euro für Impfdosen gegen Schweinegrippe auf Vorrat sind weg – nun erklärt die Weltgesundheits-Organisation die Pandemie für beendet.

11.08.2010 - «Der Bund müsste sich kulant und zeigen einen Teil der Ausgaben übernehmen», sagte Steffens den Zeitungen Essener der WAZ-Mediengruppe (Donnerstagausgaben).Die nordrhein-westfälische Gesundheitsministerin Barbara Steffens (Grüne) drängt den Bund, sich an den Kosten der Länder für nicht genutzten Schweinegrippen-Impfstoff zu beteiligen

02.08.2010 - Neuer Impfstoff soll auch vor Schweinegrippe schützen - Masern-Impfung alle für Erwachsenen 40 unter Jahren angeraten

27.07.2010 - Den Haag (AFP) - Die Niederlande haben somit angefangen, fast achtzehn Millionen Dosen des Impfstoffs gegen die Schweinegrippe zu vernichten.

01.07.2010 - Die Länder fordern vom Bund Rückzahlungen in Millionenhöhe für den übriggebliebenen Impfstoff gegen die sogenannte Schweinegrippe. «Es kann nicht sein, dass der Bund die Länder auffordert, für 80 Prozent der Bevölkerung Impfstoff zu bestellen und sich dann nicht an den Kosten beteiligt», sagte Baden-Württembergs Gesundheitsministerin Monika Stolz (CDU) am Freitag.

07.05.2010 - Bonn (apn) Den Bundesländern droht wegen der großen Menge ungenutzten Impfstoffs gegen Schweinegrippe einem Bericht zufolge ein finanzieller Verlust von mehr als einer Viertelmilliarde Euro.

07.05.2010 - Vor der Schweinegrippe haben sich im früheren Jahr viele gefürchtet. Die Krankheit ist in mehreren Ländern ausgebrochen, auch in Deutschland. Gegen Schweinegrippe kann jedermann sich impfen lassen. Das haben jedoch nicht so viele gemacht. Der übriggebliebene Impfstoff soll verkauft werden. Das klappt jedoch nicht so korrekt.

07.05.2010 - Fünf Wochen nach dem vorläufigen Ende der Schweinegrippe-Schutzimpfung droht den Bundesländern ein finanzieller Verlust von mehr als 250 Millionen Euro. Durch den gescheiterten Versuch einer Massen-Immunisierung wurden bundesweit rund dreißig Millionen von Staats wegen gekaufter Impfdosen nicht angerührt, wie die Zeitungen der WAZ-Gruppe (Freitagausgabe) berichten.


 
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